Hamburg - Die Metropole am Wasser

Maritimes
Dockland

Das Dockland ist ein modernes Bürogebäude am Elbufer hinter dem Hamburger Fischmarkt. Entworfen vom Hamburger Architekten Hadi Teherani. Die 500m² großen Dachterrasse können Besucher über den öffentlichen Zugang zu Fuß erklimmen. Von oben hat man einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Elbe.
Elbe

Es gibt verschiedene Wege, die Elbe zu erleben: ob mit dem Rad, auf einer Barkasse oder auf mit dem Segelboot. Hier am Wasser trifft der Hafen auf alltägliches Stadtleben. Auf der einen Seite wird im Hamburger Hafen gearbeitet, während am anderen Elbufer Einwohner am Elbstrand entlang spazieren oder in Restaurants den tollen Ausblick genießen.
Hafen Hamburg

Treibende Kraft für die wirtschaftliche Entwicklung in Hamburg und der Metropolregion ist der Hamburger Hafen als größter Universalhafen Deutschlands. Mit einem Jahresumschlag von etwa neun Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) gehört Hamburg zu den drei größten Containerhäfen Europas.
HafenCity

Das europaweit größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt bereichert die Hansestadt um großzügige öffentliche Stadträume an den historischen Hafenbecken und direkt an der Elbe mit einer einzigartigen Mischung aus Kultur und Freizeit, innerstädtischem Wohnen und Arbeiten, Einzelhandel und Gastronomie.
Landungsbrücken

An den Landungsbrücken warten Akkordeonspieler, Souvenirstände, kleine Kioske und Imbissbuden auf Touristen - die besten Fischbrötchen gibt es übrigens an der Brücke 10. Von den Landungsbrücken führt eine Treppe hinauf zum Vorplatz der Jugendherberge Am Stintfang – von hier oben gibt es das gesamte Hafenpanorama samt Sonnenuntergang zu bestaunen.
Außenalster

Die Außenalster wird vor Allem zum Segeln und Rudern sowie zum Stand-up-Paddling und Tretbootfahren genutzt. Es gibt viele Möglichkeiten, die Grün-Oase zu genießen: „Einmal um die Alster“ laufen, auf der Liegewiese oder auf den Liegestühlen liegen und Spazieren gehen – der große See im Herzen der Stadt ist nicht nur im Sommer ein Ort zum Verweilen.
Speicherstadt

Die Speicherstadt ist der weltweit größte historische Lagerhauskomplex. Sie erstreckt sich über 26 Hektar mitten im Hamburger Hafen und besteht aus 17 Gebäudekomplexen im Stil der wilhelminischen Backsteingotik. Ursprünglich wurden hier hochwertige Güter wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak und in den letzten Jahrzehnten auch Orientteppiche wohltemperiert gelagert.

Zwei Flüsse prägen Hamburg, der eine weckt Sehnsucht, der andere ist Heimat: Die Elbe ist mit ihrem schlaflosen Hafen die Lebensader der Stadt; die Alster bildet, zu einem See angestaut, das Herz der Metropole. Ein wenig stehen sie im Wettbewerb um die Gunst der Bürger: „Alster oder Elbe?“ ist eine Art Glaubensfrage – und jeder Hamburger hat darauf eine Antwort parat.

Alster oder Elbe, das ist zunächst auch eine Frage der Milieus: Die raue Elbe gilt als Revier der Arbeiter – dank des nimmermüden Hafens und dem geschäftigen Treiben der schweren Kähne, Schlepper und Hafenfähren. Regelmäßig ziehen gigantische Containerschiffe aus China oder heimkehrende Kreuzfahrer aus Skandinavien hinauf in die Stadt. Nachts funkeln am Hafen die Lichter der Hafenkräne, das dumpfe Summen der Kräne liefert den Soundtrack zur Stadt.

(Download durch Klick aufs Bild / Segelboote Außenalster / C. O. Bruch)

Während die Elbe den Hafen nie zur Ruhe kommen lässt, verleiht die Alster Hamburg eine idyllische Mitte. Still und schön eröffnet sie einen weiten Blick mitten im Herzen der Innenstadt: Auf Hamburgs prächtigste Kontorhäuser und Sternehotels rund um die kleine Binnenalster; auf baumgesäumte Parks und Spazierwege rund um die größere Außenalster. Die Villenviertel rund um die Außenalster sind das Revier der Gutgestellten. An sonnigen Sommernachmittagen besuchen sie die Vereinshäuser der traditionsreichen Ruderclubs und schippern in ihren Segelbooten übers Wasser.

Diese Klischees sind vertraut und haben einen wahren Kern – aber ganz so einfach ist es dann natürlich doch nicht: Die Alster gehört als Naherholungsgebiet und beliebteste Joggingstrecke der Stadt allen gleichermaßen. Entlang des Ufers finden sich Ausflugslokale wie die beliebte Alsterperle, wo sich an Sommertagen die ganze Stadt trifft – alle Schichten, in jedem Alter – um zu etwas zu trinken, zu reden und den Ausblick zu genießen. Und Hamburgs teuerste Wohnlagen im Vorort Blankenese mit Blick auf die Elbe sind alles andere als hemdsärmelig. Niemand kann eines der Gewässer ganz für sich beanspruchen, und das ist gut so.

(Download durch Klick aufs Bild / Landungsbrücken / Jörg Modrow)