Luxuriöses Hamburg

Shopping entlang der Colonnaden
(Download durch Klick aufs Bild / Shopping entlang der Colonnaden / Sven Schwarze)

Edle Shoppingpassagen, prachtvolle Einkaufsstraßen und einige der besten Hotels in Deutschland. Dazu eine Stadt, die nicht nur mit noblen Elbvororten und Stadtvillen prunken kann, sondern auch mit dem größten Luxus: viel Natur und Grün, Zeit für Sinnes-Freuden und einer entspannten Grundhaltung. Vornehm hanseatisch muss also nicht primär teuer sein, sondern vor allem einmalig und individuell. Mit Persönlichkeit. Wie die Menschen dieser Stadt. 

Protzige Sportwagen, laute Luxuslabel, zur Schau gestellte Extravaganz – was in anderen Städten und Ländern als luxuriös gilt, wird von alteingesessenen Hamburgern tunlichst vermieden. Hamburg hat zwar die höchste Millionärsdichte in Deutschland – doch der Reichtum der Hamburger bahnt sich selten in auffälligen Statussymbolen seinen Weg. Viel lieber setzen die Bewohner der Stadt auf exklusives Understatement.

Natürlich hat Hamburg seinen Luxusboulevard - der Neue Wall ist mit Marken wie “Jil Sander“, „Louis Vuitton“, „Bulgari“, „Cartier“ und „Hermés“ eine der führenden europäischen Luxusstraßen. Doch es sind vor allem die inhabergeführten Traditionsgeschäfte, die das Einkaufen hier besonders machen: Fachgeschäfte wie das auf internationale Mode spezialisierte Modehaus „Unger“, der Juwelier "Sönnichsen“ sowie die Boutique des Hamburger Unternehmens "Montblanc". Anglophile werden im hanseatischen Traditionsbetrieb „Ladage & Oelke“ fündig – hinter der Jugendstiltür des in dritter Generation geführten Hauses gibt es erlesene Mode mit britischem Flair für sie und ihn.

(Shopping Überseequartier HafenCity / Sven Schwarze)

Feinkost und Delikatessen aus Hamburg

Lokale Spezialitäten und Feinkost sind immer ein schönes Mitbringsel. Hochwertige Gewürze, sowie besonderen Kaffee und Tee gibt es natürlich in der Speicherstadt. Wo früher große Säcke mit Pfeffer, Kaffeebohnen und kostbaren Blättern lagerten, hat heute der Feinschmeckerladen „Speicher & Consorten“ eröffnet – im Programm 13 Produkte aus Hamburger Manufakturen, für die höchste Produktqualität, beste Rohstoffe sowie traditionelle Herstellungsverfahren und Handarbeit eine Selbstverständlichkeit sind.

In unmittelbarer Nähe wartet im „Wasserschloss Speicherstadt“ das inhabergeführte Teekontor mit über 250 handverlesenen Sorten. Hier wendet Teehändler Holger Sturm an, was er nach langen Jahren der Lehre in Hamburgs Teegroßhandel und auf den Teeplantagen des indischen Darjeelings gelernt hat.

Den modernen Hamburger Feinkosthandel Mutterland gibt es gleich dreimal in Hamburg – in St. Georg, in der Poststraße und in Eppendorf können Liebhaber regionaler Delikatessen mit Seltenheitswert fündig werden. Hier gibt es etwa die hausgemachten Saucen, Chutneys, Salas oder Jellys von ANNIs, lokal produzierte Slowfood-Marmeladen und schmackhafte Honige, feine Schokoladen und Obstbrände von leidenschaftlichen Brennmeistern aus dem Hamburger Umland, aber auch tagesfrische Speisen und Hausmannskost zum direkten Verzehr.

Marken wie „Senf Pauli“, „Kakao Kontor“ oder den Vanille Experten Jacques Dukart findet man zum Teil auch direkt auf dem Isemarkt. Jede Woche Dienstags und Freitags stehen auf diesem edlen Wochenmarkt zwischen Eppendorf und Harvestehude 200 Händler auf einem von prächtigen Jugendstilbauten gesäumten Kilometer und bieten frisches Obst, Gemüse und Spezialitäten aus Hamburg und Umgebung an. Wer also einmal hausgeräucherten Hamburger Speck kosten will, ist hier genau richtig.

Beauty & Wellness

Nach so viel Shopping entstresst eine Verwöhn Behandlung. Neben den Wellness-Einrichtungen, die jedes Fünf-Sterne-Hotel aufzuweisen hat, bieten auch externe Spas Massagen und Wellness mit erstklassigen Produkten an, etwa das Dove Spa, das im Atrium des Unileverhauses in der HafenCity Hamburg angedockt hat, wohl auch, um dem dreistöckigen Nivea Haus am Jungfernstieg Paroli zu bieten.

Glamourös ausgehen

Gourmets mit Sinn für maritime Hafenatmosphäre werden an der Großen Elbstraße fündig. Hier reihen sich auf zwei Kilometern Länge angesagte Restaurants wie das berühmte Fischereihafenrestaurant, das Au Quai, La Vela, Lutter & Wegner, Marseille und Henssler & Henssler. Wer es romantisch und nostalgisch mag, besucht die Lindenterrasse des Louis C. Jacob. Nicht nur eine der besten Adressen, um die Windjammerparade beim Hafengeburtstag zu erleben sondern auch als Bar- und Bistrolocation, wo Tapas und andere kulinarische Köstlichkeiten serviert werden. Im Seven Seas auf dem Süllberg tischt der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchef Karlheinz Hauser in edlen Ambiente Köstliches aus den sieben Weltmeeren.

Den besten Blick über die Alster bietet die Le Ciel Bar in der 9. Etage des Royal Méridien Hotels. An der Binnenalster trifft man sich im CIU‘ an einer der längsten Theken Deutschlands. Zum Sonnenuntergang einen Cocktail 90 Meter hoch über dem Hafen zu schlürfen, diesen Luxus bietet die „20 up Skybar“ im Empire Riverside Hotel in der Davidstraße. Im 23. Stock des „Clouds“ in den Tanzenden Türmen auf der Reeperbahn befinden sich Bar und Restaurant 105 Meter über Elbniveau. Höher kann man in Hamburg nicht speisen.